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Das Heinrich-Heine-Institut der Landeshauptstadt Düsseldorf geht in Teilen seines Bestandes auf die über 200 Jahre alte Tradition der Landes- und Stadtbibliothek Düsseldorf zurück, eine Stiftung des Kurfürsten Karl Theodor von der Pfalz aus dem Jahr 1770.

 

1970 wurde der Buchbestand der Landes- und Stadtbibliothek der neu gegründeten Universitätsbibliothek Düsseldorf übergeben. Die Handschriftenabteilung selbst blieb jedoch unter städtischer Verwaltung, sie war vor allem nach regionalen Orientierungspunkten aufgebaut worden, mit Beständen, die bis in die Zeit Friedrich Spees zurückreichen. Spezielle überregionale, ja internationale Akzente setzte die Sammlung jedoch in Bezug auf die Heine-Zeit, hier wurden zahlreiche bedeutende Dokumente und Autographen erworben, allen voran natürlich der Heine-Nachlass, so dass es nahe lag, diesem umfangreichen kommunalen Kulturarchiv den Namen Heinrich-Heine-Institut zu geben. 1974 zog das Institut aus dem alten, seit 1906 genutzten Bibliotheksgebäude am Grabbeplatz, das dem Neubau der Kunstsammlung NRW weichen musste, in sein jetziges Domizil in der Bilker Str. 12-14.

 

Die Bestände, die das Heinrich-Heine-Institut bei seiner Gründung übernahm, werden gepflegt und beständig erweitert.

Das Archiv bietet heute, neben seinen herausragenden Sammlungen zu Heinrich Heine und Robert Schumann, umfangreiche Nachlass- und Sammlungsbestände zur Düsseldorfer und rheinischen Literatur- und Kulturgeschichte, die in der Handschriftenabteilung I (Heine-Schumann-Archiv, 17. bis 19. Jahrhundert) und der Handschriftenabteilung II (Rheinisches Literaturarchiv, 20. und 21. Jahrhundert) verwahrt werden.