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Höherer Dienst

Die Ausbildung ist durch die Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für die Laufbahn des höheren Archivdienstes im Lande Nordrhein-Westfalen (Ausbildungsverordnung höherer Archivdienst - VAPhA) geregelt.

Diese wird durch eine Modulbeschreibung der berufspraktischen Studien und Transferphase ergänzt (Stand April 2013).

 

 





 

Einstellungsvoraussetzungen

Die Ausbildung findet in einem Vorbereitungsdienst statt. Die Staatsarchivreferendarinnen und Staatsarchivreferendare leisten diesen im Beamtenverhältnis auf Widerruf ab. Sie erhalten während der Ausbildung Anwärterbezüge (ab 01.08.2016: 1348,85 Euro pro Monat; ab 01.01.2017: 1399,43 Euro pro Monat).

 

Zum Vorbereitungsdienst kann zugelassen werden, wer

  • die allgemeinen Voraussetzungen für die Berufung in das Beamtenverhältnis erfüllt,
  • ein Studium der Geschichte, Rechtswissenschaft oder eines anderen geeigneten Fachgebietes durch Universitäts-, Hochschul-, Staatsprüfung oder Promotion bzw. ein mit einem Magister / Mastergrad in einem Akkreditierungsverfahren als ein für den höheren Dienst geeignetes Studium an einer Fachhochschule abgeschlossen hat,
  • den Nachweis der Befähigung zu selbstständiger geschichtswissenschaftlicher Forschung in der Regel durch Promotion auf Grund einer geschichtswissenschaftlichen Dissertation erbringt,
  • angemessene Kenntnisse der lateinischen und französischen Sprache sowie der Historischen Hilfswissenschaften nachweist,
  • ein mindestens 4-wöchiges Praktikum in einem Archiv abgeleistet hat und
  • gute, allgemeine Kenntnisse im Bereich Informationstechnik vorweisen kann.

 

Das Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge, eine gut ausgeprägte Sozialkompetenz, Kooperations- und Integrationsfähigkeit werden erwartet.

 

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Bewerbungen

Bewerbungen nimmt das


Landesarchiv NRW Zentrale Dienste
Schifferstraße 30
47059 Duisburg


an.


Folgende Unterlagen sind dem Bewerbungsschreiben beizufügen:

 

  • ein Lebenslauf,
  • Kopien der Schul- und Hochschulzeugnisse, ggf. von Urkunden über die Verleihung akademischer Grade und der Zeugnisse / Nachweise über einschlägige praktische und berufliche Tätigkeiten,
  • der Nachweis der Befähigung zu selbstständiger geschichtswissenschaftlicher Forschung (z. Zt. Promotion bzw. eine Bescheinigung der Universität über die Abgabe der Dissertation),
  • Nachweise über Sprachkenntnisse und über geleistetes Archivpraktikum,
  • Liste der wissenschaftlichen Veröffentlichungen.

 

Das Gesundheitszeugnis und das polizeiliche Führungszeugnis werden erst nach Zusage eines Ausbildungsplatzes angefordert.

 

Bewerbungen von Frauen werden nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes NRW bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt.

 

Bewerbungen geeigneter Schwerbehinderter und Gleichgestellter im Sinne des § 2 Abs. 1 SGB IX sind ausdrücklich erwünscht.

 

Über die Zulassung zum Vorbereitungsdienst wird im Rahmen der vorhandenen Ausbildungsplätze in einem Auswahlverfahren nach Kriterien der Eignung, Befähigung und Leistung mit Beteiligung der zuständigen Personalvertretungen und der Gleichstellungsbeauftragten entschieden.

 

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Ausbildungsablauf

Der Ausbildungsablauf stellt sich wie folgt dar:

 

Zum Vorbereitungsdienst werden die Referendarinnen und Referendare in der Regel jährlich zum 1. Mai zugelassen. Er dauert zwei Jahre und umfasst die Ausbildung und die Prüfung. Die Ausbildung gliedert sich in ein Praktikum beim Landesarchiv NRW mit einer Abordnungszeit an ein nichtstaatliches Archiv oder einer Behörde sowie in einen fachtheroretischen Ausbildungsabschnitt an der Archivschule Marburg - Hochschule für Archivwissenschaft. Die Abteilungen Westfalen und Ostwestfalen-Lippe bilden im Landesarchiv NRW derzeit fachpraktisch aus.

 

Der Ausbildungsablauf stellt sich wie folgt dar:

 

  • acht Monate Berufspraktische Studien bei dem Ausbildungsarchiv einschließlich eines mindestens zweimonatigen Praktikums an einem nichtstaatlichen Archiv, das von mindestens einer Beamtin oder einem Beamten der Laufbahn des höheren Archivdienstes betreut wird, oder bei einer Behörde,
  • zwölf Monate Fachstudien an der Archivschule Marburg - Hochschule für Archivwissenschaft,
  • drei sich an die Fachstudien anschließende Monate einer Transferphase unter gemeinsamer Betreuung des Ausbildungsarchivs und der Archivschule Marburg,
  • ein Monat Prüfungsphase an der Archivschule Marburg.

 

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Einstellungstermin, Bewerbungsfrist

Der nächste Einstellungstermin, für den Bewerbungen angenommen werden können, ist voraussichtlich der 1. Mai 2019.

Die Bewerbungsfrist endet mit Ablauf des August 2018.

 

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