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Gesperrtes Archivgut

 

Für die Nutzung von Archivgut gilt in der Regel eine Sperrfrist von dreißig Jahren nach Entstehung der Unterlagen. Darüber hinaus sind in besonderen Fällen weitergehende Sperrfristen vorgesehen. So darf Archivgut, das besonderen Geheimhaltungsvorschriften unterliegt, erst sechzig Jahre nach seiner Entstehung vorgelegt werden. Personenbezogenes Archivgut kann frühestens zehn Jahre nach dem Tod bzw. hundert Jahre nach der Geburt des Betroffenen eingesehen werden.

 

Die zuständige Abteilung des Landesarchivs kann unter bestimmten Voraussetzungen Ausnahmen von diesen Regelungen zulassen (Sondergenehmigungen), wenn ein wissenschaftlicher Zweck benannt werden kann oder wenn durch die Nutzung rechtliche Interessen wahrgenommen werden und den schutzwürdigen Belangen Betroffener in geeigneter Weise Rechnung getragen wird (Merkblatt zur Sperrfristenverkürzung). In Abteilung Rheinland erfolgt der Antrag auf Genehmigung zur Einsichtnahme in gesperrtes Archivgut über ein Formular; ansonsten kann der Antrag formlos eingereicht werden.

 

Regelungen zur Nutzung von Archivgut durch Behörden finden Sie in unserer Behördeninformation.

 

Für die Benutzung von Personenstandsunterlagen gelten besondere Sperrfristen. Nähere Informationen finden Sie in der Rubrik Familienforschung.