Hintergrundgrafik

Willkommen beim Portal der Archive in NRW

u

Navigationen


Micronavigation

 

 

DFG-Förderung der Retrokonversion von Findmitteln der Abteilung Rheinland

 

Die Abteilung Rheinland des Landesarchivs NRW und ihre Vorgängereinrichtung, das Hauptstaatsarchiv in Düsseldorf, sind seit rund zehn Jahren intensiv mit der Retrokonversion der Findmittelbestände befasst. In den Jahren 2001 bis 2004 wurde ein erstes Projekt mit Unterstützung der Deutsche Forschungsgemeinschaft durchgeführt, in dem in Zusammenarbeit mit einem Hamburger Softwareunternehmen und weiteren Archiven in Nordrhein-Westfalen sowie dem Bundesarchiv ein Werkzeug zur halbautomatischen Retrokonversion von Findbüchern entwickelt wurde. In diesem Projekt ist auch das sog. Standardaustauschformat SAFT-XML entstanden, das eine weitgehend verlustfreie Nutzung der konvertierten Daten für beliebige Zielsysteme gewährleistet.

 

Im Rahmen der seit 2007 laufenden DFG-Förderlinie „Digitalisierung der Findmittel des deutschen Archivwesens“ hat die Abteilung Rheinland weitere Unterstützung durch die DFG erhalten. Am 29. Juli 2010 erteilte die DFG die Zusage zur Förderung der Digitalisierung von rund 52.000 Verzeichnungseinheiten. Zugleich ist die Abteilung Rheinland dazu verpflichtet, rund 49.000 Verzeichnungseinheiten in Eigenleistung zu digitalisieren. Es handelt sich dabei um insgesamt 169 Findbücher überwiegend aus dem Bereich des Alten Reichs. In geringerem Umfang finden sich darunter auch Bestände des Ministerialarchivs, des rheinischen Behördenarchivs nach 1815 und des nichtstaatlichen Dokumentationsguts.

 

Das Projekt wurde im August 2013 beendet, indem alle retrokonvertierten Findbücher online zugänglich gemacht wurden. Es handelt sich um 110 Findbücher (dabei ist zu beachten, dass in vielen Fällen mehrere analoge Findbücher zu einem elektronischen Findbuch zusammengefasst wurden) mit insgesamt 96.491 Verzeichnungseinheiten.