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Archivale des Monats Februar 2019

Valentinstag bei Ministerpräsident Heinz Kühn, 14. Februar 1969

 

 

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LAV NRW R RWB Nr. 2555 (4), Foto: Landespresse- und Informationsamt NW

 

 

Das Foto entstammt einer Bilderserie, die die Abteilung Rheinland vom Landespresse- und Informationsamt NW übernommen hat. Der damalige Ministerpräsident erhält von einer nicht näher bekannten Dame anlässlich des Valentinstages Blumen und ein Karte überreicht.

 

Der 14. Februar wird mit Viten verschiedener Märtyrer namens Valentinus in Verbindung gebracht, beispielsweise die Vita des heiligen Valentin von Rom bzw. von Terni, der das Martyrium erlitt, weil er Soldaten traute, denen das Heiraten verboten war und Gottesdienste für Christen feierte, die vom Römischen Reich verfolgt wurden. Gemäß einer Legende heilte er während seiner Gefangenschaft die blinde Tochter seines Aufsehers und schrieb ihr vor seiner Hinrichtung zum Abschied einen Brief, der mit „Dein Valentin“ unterzeichnet war.

 

Auf der ganzen Welt feiern Menschen den Valentinstag am 14. Februar.
In England und Frankreich gilt er seit dem späten 14. Jahrhundert als Fest der Jugend und der jungen Liebenden, später ist er vor allem in den USA als Festtag der Familie und Freundschaft mit dem Verschicken von Grußkarten („Valentines“) populär geworden.
In Deutschland wurde der Valentinstag erst Mitte des 20. Jahrhunderts bekannt, als in Deutschland stationierte US-Soldaten den Brauch aus Amerika mitbrachten.

 

Nicht zuletzt erkannten auch mit der Zeit die Floristen und Zeitungsverleger („Valentinsannonce“) wie bedeutsam dieser Tag für die Menschen war.