Kommunalarchive

Willkommen beim Portal der Archive in NRW

u

Navigationen


Micronavigation

 

Stadtarchiv Witten: Im Archivfächer

Historische Ansichtskarten zum Hotel und Garten Voss

 

Das Stadtarchiv zeigt noch bis zum 26. April 2018 in seinem „Archivfächer“ 16 historische Ansichtskarten des 1789 von Johann Peter Voß errichteten Gasthofs „Zum König von Preußen“ mit seinem Garten und die Veränderungen an Gebäude und Grünanlagen bis in die 1950er Jahre. Die Ansichten im Miniformat können montags bis donnerstags von 10 bis 16 Uhr im Nutzerraum des Stadtarchivs, Bergerstraße 25 (Saalbau-Passage), besichtigt werden.

 

Ergänzt wird der „Archivfächer“ durch eine besondere Schenkung. Es handelt sich um Teile eines Tafelsilbers mit der Gravur „Hotel Voss“, die aus dem Nachlass des Wittener Architekten und Bauingenieurs Friedrich Schroeder (1898-1959) stammen. Der Gasthof „Zum König von Preußen“ wurde 1896 durch einen Festsaal mit 700 Sitzplätzen erweitert. Der „Voss’sche Garten“ bot im Laufe seiner Entwicklung über 2000 Gästen Platz und fand wegen seiner damals exotischen Pflanzen und Bäume wie Gingko, den Trompetenbaum, Götter- und Amberbaum auch bei auswärtigen Besucherinnen und Besuchern Bewunderung.

 

 

Archivfächer

 

Das Stadtarchiv Witten möchte mit einem neuen Mini-Ausstellungsformat das breite Spektrum an Quellen zur Mikrogeschichte ins Fach bringen. Das Fach wird wörtlich genommen und in der Mehrzahl genutzt. In 40 Fächern eines für den Nutzerraum umgebauten Archivschranks zeigt das Stadtarchiv Schrift-, Bild- und gelegentlich auch Audioquellen aus seinem Fundus zu wechselnden Themen der Stadtgeschichte. Auch kleine Objekte werden präsentiert. Sichtbar oder lesbar sind einzelne Exponate auch (mit Schutzhandschuhen) anfassbar. Die Archivfächer können je nach Bedarf wie ein Fächer auf- oder zugeklappt werden. Leer dokumentieren sie Lücken in der historischen Überlieferung, die durch Schenkungen oder Rückführung von Archivgut unter Namensnennung oder anonym gefüllt werden können. Subjektive Erinnerungen, erzählt und vielleicht sogar verschriftlicht, sind als Quellen eines lebendigen Stadtgedächtnisses ausdrücklich zur Ergänzung des Ausstellungsformats „Archivfächer“ erwünscht.

 

 

Foto: J. Fruck