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Lesen: Die Schulchronik Verl-Sürenheide 1873-1980

 

Eine Schulchronik ist eine wertvolle Quelle nicht nur für die Geschichte der Schule, für die sie geführt wurde, sondern auch für die Geschichte des Ortes, in der sich die Schule befand. Eine „Allgemeine Verfügung über Einrichtung, Aufgabe und Ziel der preußischen Volksschule“ des Ministers für Unterrichtsangelegenheiten vom 15. Oktober 1872 bestimmte zwar zunächst lediglich, dass der Lehrer „eine Schulchronik regelmäßig zu führen“ hatte. Bereits fünf Jahre später jedoch schlug die Regierung in Minden in einer Rundverfügung vom 21. Juli 1877 den Kreisschulinspektoren vor, bei den Lehrern für eine Aufteilung der Schulchronik in die Abschnitte „Der Ort“ und „Die Schule“ zu werben. Schließlich ordnete die Regierung, als sich die Klagen ihrer Kommissare über „mangelhafte Führung der Schulchroniken“ häuften, am 4. Mai 1908 in einer weiteren Rundverfügung an, dass diese Aufteilung „nunmehr überall vorgesehen“ würde.

Seit 1908 folgt auch die 1873 begonnene „Schulchronik der Schule zu Verl-Sürenheide“ dieser Vorgabe, wie Annette Kröning in ihrem Vorwort zu ihrer hier veröffentlichten Abschrift dieser Schulchronik schreibt. Frau Kröning, Lehrerin an der St.-Georg-Grundschule in Verl-Sürenheide, forscht zu der Geschichte „ihrer“ Schule und der Sürenheide. Ihren ersten Zugang dazu bildete die im Stadtarchiv Verl verwahrte Schulchronik, die über viele Jahre noch in der deutschen Schrift geführt worden ist. Um sich diese Quelle zu erschließen, fertigte Frau Kröning eine Abschrift an, die sie mit einer Inhaltsübersicht ergänzte, die auch die die Chronik führenden Lehrerinnen und Lehrer und deren Lebensdaten benennt.

Die Abschrift und das Vorwort mit den Inhaltsangaben stehen hier allen zur Verfügung, die sich für die Geschichte Verls, der Sürenheide und ihrer Schule interessieren.

 

Stadtarchiv Verl, Annette Huss, im August 2013